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Auch in diesem Jahr ist unsere Gruppe von den Halbfinalspielen der Gerry Weber Open (GWO) wieder begeistert gewesen.

Während im Lauf der Turnierwoche einige Mitglieder unserer Abteilung schon die tolle Atmosphäre der GWO genossen hatten, fuhren wir am Samstagmorgen mit einer 12 köpfigen Gruppe zu den Halbfinalspielen. Unterwegs legten wir am Autobahnrastplatz "Lippesee" eine Frühstückspause an einem selbst bereiteten leckeren Buffet ein. Ein riesiger Besucheransturm erwartete uns bei der Ankunft am Stadion in Halle (Westf.) und fast eine Stunde mussten wir uns bis zum Einlass gedulden. Jeder Besucher hatte sich einer heutzutage üblichen Taschen- und Körperkontrolle durch Sicherheitskräfte unterziehen zu lassen. Es blieb auf dem Gelände noch etwas Zeit für einen Bummel und kleine Einkäufe, bis das erste Spiel beginnen sollte.

Roger Federer war wieder einmal ein Spieler des ersten Halbfinales und er stellte sich als Favorit dem sehr talentierten russischen Nachwuchsspieler Khachanov. Ein Spiel auf einem gutem Niveau wusste Publikumsliebling R. Federer mit 6:4 und 7:5 für sich zu entscheiden und nahm die standing ovations für seine bravourösen Leistungen entgegen.

In der anstehenden einstündigen Pause stärkten wir uns an den kulinarischen Ständen und manches Schnäppchen wurde bei den vielen Ausstellern gemacht.

Im zweiten Halbfinale trafen Alexander Zwerev und Richard Gasquet aufeinander. Ein steil aufstrebender deutscher Nachwuchsspieler und letztjähriger Finalist gegen einen wiedererstarkten, routinierten Franzosen. Der Strategie von Gasquet wusste Zwerev im ersten Satz nicht zu widerstehen und verlor 6:4. Dann besann sich Zwerev seiner besonderen Tugenden, kämpfte sich ins Spiel und wusste die folgenden Sätze, die er mit 6:4 und 6:3 für sich entschied, mit seinem Powerplay zu überzeugen.

Das Traumfinale am folgenden Sonntag zwischen Roger Federer und Alexander Zverev hatte sich somit ergeben.

Nach diesen beiden spannenden und hochklassigen Matches stand noch ein Doppel-Halbfinale zwischen den Brüdern Alexander und Micha Zwerev sowie R. Klaasen (RSA) und R. Ram (USA) an. Das deutsche Duo wusste unangefochten in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:3 zu gefallen und zog damit in das Finale ein.

Vor der Abreise wurde noch das obligatorische Foto aufgenommen und gegen 22.30 Uhr Markoldendorf wieder erreicht.

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